Wetterablauf der Regionalstationen im November 2018

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

zu warm, zu nass, sonnenscheinarm

 

Es folgt an dieser Stelle wie gewohnt der Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den Dezember 2018.

Der Dezember 2018 war mit einer Abweichung von +3,1 K wieder deutlich zu warm, dabei lag das Temperaturmittel bei 4,1 °C. Mit 125,9 % Niederschlag war der Dezember der erste Monat seit April der zu nass ausgefallen ist. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen im Dezember nur 62,5 %.

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Köln-Weiß                                 5,8 °C

Salzwedel                                 5,3 °C

Ahlen    und

Neumünster je                            5,1 °C

Bismark                                      4,8 °C

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Zenting-Daxstein                       0,4 °C

Mitterdarching                           1,9 °C

Olbernhau                                2,1 °C

Großerkmannsdorf                    3,3 °C

Wiesenburg                              3,7 °C  

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es wieder nur deutliche positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Bismark                                   4,3 K

Berlin-Rahnsdorf und

Pretsch je                                3,9 K

Annaburg,

Mühlanger und

Eisleben je                               3,8 K

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 3. des Monats auf.

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                15,5 °C

Köln-Weiß                                14,4 °C

Pretsch                                    14,2 °C

Jänickendorf                             14,1 °C

Baruth                                      14,0 °C

           

Es traten außergewöhnlich viele Frosttage auf, die Anzahl der Frosttage lag zwischen 19 Tagen in Zenting-Daxstein und 1 in Berlin-Rahnsdorf.

Es traten nur vereinzelt Eistage auf, im Flachland blieben sie ganz aus. Zenting-Daxstein kam auf 8 Eistage, 11 Regionalstationen hatten keinen Eistag zu vermelden.

Am tiefsten sank das Quecksilber in

Mitterdarching                          -11,3 °C

Olbernhau                                - 9,1 °C

Zenting-Daxstein                      - 6,3 °C

Lichterfelde                               - 4,8 °C

Baruth                                       - 3,8 °C

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 16. registriert.

Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Olbernhau registrierte hier 19 Tage. Mühlanger blieb als einzige Station frostfrei

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Olbernhau -12,0 Grad Celsius am 05.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 90 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen und endlich mal wieder oberhalb der Normalwerte.

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Zenting-Daxstein                       259,5 mm

Mitterdarching                           141,6 mm

Olbernhau                                 129,4 mm

Ahlen                                         102,2 mm

Großerkmannsdorf                     92,8 mm

registriert werden.

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Salzwedel                                 37,8 mm

Hohenwulsch                            42,2 mm

Bismark                                     42,3 mm

Neuenhagen                             49,6 mm

Berlin-Friedrichshagen              49,7 mm

In der prozentualen Bilanz führten

Mitterdarching                          200,3 %

Köthen                                     199,0 %

Jüdenberg                                188,1 %

Zenting-Daxstein                      180,7 %

Olbernhau                                168,1 %           

die Rangliste an.

In Salzwedel fielen hingegen nur 51,0 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 27 in Neumünster, sowie 14 Tagen in Salzwedel.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Zenting-Daxstein mit 44,4 mm am 23.12. messen.

An bis zu 17 Tagen lag an den Stationen , meist in den Mittelgebirgen, eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen

Zenting-Daxstein                25 cm

Olbernhau                          12 cm

Mitterdarching                    9 cm

Ahlen                                 3 cm

Köln-Weiß                          2 cm

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 12. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Zenting-Daxstein mit 38 cm, Mitterdarching mit 17 cm, Ahlen mit 3 cm und Köln-Weiß mit 2 cm registriert werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Jessen                         51,3 Stunden

Köln-Weiß                    35,6 Stunden

Salzwedel                     35,0 Stunden

Bismark                       33,0 Stunden

Am wenigsten schien die Sonne in

Neuenhagen                 6,7 Stunden

Lichterfelde                   9,9 Stunden

Wittenberg                  18,3 Stunden

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Jessen mit 117 % bis Neuenhagen mit

16 %.

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 3, trübe Tage dagegen 22.

Die höchste Windspitze konnte die Station Jessen mit 22,2 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 6, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 14 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es die Station Jessen mit 7 Tagen.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1017,5 hPa aufzuweisen.

2 Stationen registrierten jeweils 1 Gewittertag: Ahlen und Zenting-Daxstein.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek