Wetterablauf der Regionalstationen im Juni 2021

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

    

Der Juni 2021 war im Mittel der Regionalstationen mit 2,3 bis 5,5 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 44 bis 297 Prozent vor allem im Nordosten sehr niederschlagsintensiv und mit 98 bis 158 Prozent sonnenscheinreich.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Salzwedel (22,0), Berlin-Rahnsdorf (21,4),  Jessen (21,3) und Erlensee (21,2) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (18,1),

Neumünster (18,6),

Großerkmannsdorf (19,3) und

Lichterfelde (19,9) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten Salzwedel (5,5),

Potsdam (5,2),

Jessen (5,0) und

Berlin-Rahnsdorf (4,9) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 19. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (39,7),

Jänickendorf (37,1),

Ahlen (36,9) und

Salzwedel (36,7). Es traten viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 20, die wenigsten die Station Köln-Weiß mit 0. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 25 in Jessen und 9 in Olbernhau. Am tiefsten sank das Quecksilber in

Olbernhau (3,3),

Baruth (3,4),

Großerkmannsdorf (4,1) und

Jänickendorf (4,2). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 01. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Baruth 2,0 Grad Celsius am 01.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 68 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region außer im NE ausgeglichen. Besonders in der Uckermark fielen um die monatswende bis zu 200mm, was einer Erfüllung von bis zu 300% entsprach. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Angermünde (184,0),

Lichterfelde (153,1),

Olbernhau (123,7) und

Darmstadt (92,4) gemessen werden.

Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Salzwedel (34,1),

Pretzsch (35,9),

Annaburg (36,4) und

Eisleben (38,2) registriert werden.

In der prozentualen Bilanz führten Angermünde (296,8),

Lichterfelde (225,0),

Jänickendorf (159,6) und

Olbernhau (147,1) die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 44 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 13 in Großerkmannsdorf und 3 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Angermünde mit 167,6 am 30.06. messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (296,6), Potsdam (289,0), Jessen (284,9) und Baruth (284,1). Am wenigsten schien die Sonne in Olbernhau (220,0), Darmstadt (227), Köln-Weiß (230,8) und Bismark (243,9). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Neuenhagen (157,5) bis Darmstadt (98,4), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 5, trübe Tage dagegen 7. Die höchste Windspitze konnte die Station Baruth mit 18,0 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 2. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 7, stürmische Tage traten nicht auf. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1016,4 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Bismark, wo es an 30 Tagen blitzte und donnerte.

 

© Marco Ringel