Wetterablauf der Regionalstationen im Juni 2019

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

 

rekordwarm, niederschlagsnormal, sonnenscheinreich



An dieser Stelle folgt nun wie immer der Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den Juni 2019.

Der Juni 2019 war mit einer Abweichung von 5,0 K wärmster Juni seit Aufzeichnungsbeginn, dabei lag das Temperaturmittel bei 21,5 °C. Mit 87,0 % Niederschlag ist der Juni nahezu niederschlagsnormal ausgefallen. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen überdurchschnittlich mit 151,0 %

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Berlin-Rahnsdorf                                   23,1 °C

Salzwedel                                            23,0 °C

Bismark                                               22,7 °C

Neuenhagen      und

Gröditz je                                             22,5 °C

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Neumünster                                         18,4 °C

Mitterdarching                                      19,3 °C

Zenting-Daxstein                                   19,6 °C

Olbernhau                                            19,8 °C

Ahlen und

Darmstadt je                                        20,5 °C

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Berlin-Rahnsdorf                                   6,6 K

Bismark                                               6,4 K   

Salzwedel                                            6,1 K

Neuenhagen      und

Gröditz je                                             5,9 K

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 30. des Monats auf.

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                            40,0 °C

Neuenhagen                                         38,3 °C

Mühlanger                                            38,0 °C

Jänickendorf      ,

Jessen und

Gröditz je                                             37,9 °C

 

 

Es traten so viele heiße Tage wie noch nie im Juni auf. So meldete Salzwedel 16 heiße Tage, Neumünster hingegen nur 2 heiße Tage.

Und ebenso gab es außergewöhnlich viele Sommertage. Berlin-Friedrichshagen meldete 28 Sommertage, ebenso wie Neuenhagen, Wittenberg und Gröditz. Hier war wieder Neumünster mit 12 Sommertagen das Schlusslicht.

Am tiefsten sank das Quecksilber in

Olbernhau                                            5,6 °C

Großerkmannsdorf        und

Darmstadt je                                        6,3 °C

Mitterdarching                                      6,4 °C

Lichterfelde                                          6,5 °C

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 9. registriert.

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Mitterdarching 3,0 °C am 9.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 63 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Annaburg                                 131,5 mm

Jänickendorf                              97,6 mm

Zenting-Daxstein                        96,6 mm

Neumünster                               79,6 mm

Pretsch                                     76,7 mm

registriert werden.

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Jüdenberg                                26,4 mm

Wiesenburg                              29,5 mm

Gröditz                                     29,7 mm

Ahlen                                       34,8 mm

Großerkmannsdorf                    36,8 mm

In der prozentualen Bilanz führten

Annaburg                                 201,1 %

Jänickendorf                             180,4 %

Jessen                                     137,0 %

Pretsch                                    126,6 %

Berlin-Friedrichshagen               122,0 %           

die Rangliste an.

 

In Mitterdarching fielen hingegen nur 36,0 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 19 in Jessen und 6 Tagen in Pretsch.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Annaburg mit 94,1 mm am 11. des Monats messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Jänickendorf                             351,6 Stunden

Angermünde                             341,7 Stunden

Wittenberg                               338,9 Stunden

Bismark                                   336,0 Stunden

Am wenigsten schien die Sonne in

Jessen                                       60,3 Stunden

Neumünster                              253,6 Stunden

Baruth                                      277,6 Stunden

Darmstadt                                282,6 Stunden

 

 

 

 

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Wittenberg 137 % bis Neumünster 113,4 %, wobei es überall Überschuss gab.

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 7, trübe Tage dagegen 3.

Die höchste Windspitze konnte die Station   Baruth mit 27,2 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 4, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 11 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es die Station Baruth mit 3 Tagen.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1016,5 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Neumünster, wo es an 10 Tagen blitzte und donnerte. An 7 Stationen gab es keinen Gewittertag.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek