Wetterablauf der Regionalstationen im Juni 2019

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

 

zu warm, zu trocken, sonnenscheinnormal



An dieser Stelle folgt nun wie immer der Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den August 2019.

Der August 2019 war mit einer Abweichung von 2,5 K wieder zu warm, dabei lag das Temperaturmittel bei 20,0 °C.

Mit 53,1 % Niederschlag war der August stellenweise wieder extrem zu trocken. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen durchschnittlich mit 113,5 %

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Bismark und

Berlin-Rahnsdorf je                                21,5 °C

Salzwedel                                            21,4 °C

Wittenberg                                           20,9 °C

Annaburg und

Eisleben je                                           20,8 °C

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Mitterdarching und

Zenting-Daxstein je                               17,7 °C

Olbernhau                                            18,1 °C

Neumünster                                         18,3 °C

Ahlen,

Licherfelde und

Großerkmannsdorf je                             19,6 °C

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Berlin-Rahnsdorf                                   4,2 K

Bismark                                                4,0 K

Salzwedel                                            3,5 K

Wittenberg                                           3,3 K

Annaburg                                             3,2 K

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 28. des Monats auf.

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Jessen                                                 38,4 °C

Salzwedel                                            36,7 °C

Bismark                                                34,5 °C

Neuenhagen                                         33,9 °C

Lichterfelde                                          33,8 °C

Es traten außergewöhnlich viele heiße Tage auf. So meldete Salzwedel 14 heiße Tage, Olbernhau und Zenting-Daxstein meldeten als einige Stationen keinen heißen Tag.

Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Neuenhagen und Salzwedel meldeten 25 Sommertage. Hier war Zenting-Daxstein mit keinem Sommertag das Schlusslicht.

Am tiefsten sank das Quecksilber in

Lichterfelde                                          5,3 °C

Jänickendorf                                         5,8 °C

Olbernhau                                            6,2 °C

Baruth  und

Salzwedel je                                         6,3 °C

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 15. registriert.

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Lichterfelde 0,8 °C am 15.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 69 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching                           152,2 mm

München-Harthof                        88,7 mm

Zenting-Daxstein                        85,0 mm

Olbernhau                                 77,0 mm

Köthen                                      59,7 mm

registriert werden.

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Pretsch                                     3,6 mm

Annaburg                                 15,3 mm

Bismark                                    16,4 mm

Neuenhagen                             17,0 mm

Lichterfelde und

Eisleben je                               17,9 mm

In der prozentualen Bilanz führten

Jessen                                     137,0 %

Mitterdarching                           100,9 %

Köthen                                      93,0 %

Olbernhau                                 86,5 %

Köln-Weiß                                 86,2 %

die Rangliste an.

In Pretsch fielen hingegen nur 6,0 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 19 in Jessen und 6 Tagen in Jänickendorf, Berlin-Rahnsdorf, Pretsch und Annaburg.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Köthen mit 44,2 mm am 01. des Monats messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Jänickendorf                             253,2 Stunden

Baruth                                      239,6 Stunden

Wittenberg                               234,4 Stunden

Bismark                                   230,0 Stunden

Am wenigsten schien die Sonne in

Jessen                                       60,3 Stunden

Neuenhagen                             198,2 Stunden

Olbernhau                                207,7 Stunden

Neumünster                              220,2 Stunden

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Köln-Weiß mit 124,5 % bis Neuenhagen mit

89,2 %, wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen.

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 5, trübe Tage dagegen 7.

Die höchste Windspitze konnte die Station   Wiesenburg mit 24,9 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 2, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jessen mit 15 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jessen mit 1 Tag.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1015,5 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Zenting-Daxstein, wo es an 9 Tagen blitzte und donnerte. An 7 Stationen gab es keinen Gewittertag.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek