Wetterablauf der Regionalstationen im Februar 2019

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

 

zu warm, zu trocken, sonnenscheinreich

 


Wie gewohnt nun der Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den Februar 2019.

Der Februar 2019 war mit einer Abweichung von +3,5 K viel zu warm, dabei lag das Temperaturmittel bei 4,1 °C. Mit 60,6 % Niederschlag ist der Februar zu trocken ausgefallen. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen überdurchschnittlich bei satten 163 %

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Köln-Weiß                                           6,5 °C

Salzwedel                                            5,7 °C

Bismark                                               5,5 °C

Ahlen                                                   5,4 °C

Neumünster                                         4,8 °C

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Mitterdarching                                       0,7 °C

Olbernhau und

Zenting-Daxstein je                               1,7 °C

Großerkmannsdorf                                3,0 °C

Berlin-Friedrichshagen und

Jessen                                                 3,3 °C

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab nur hohe positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Bismark                                               5,5 K

Wiesenburg                                          4,8 K

Berlin-Rahnsdorf und

Wittenberg                                           4,5 K

Eisleben                                              4,3 K

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 27. des Monats auf.

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                            21,1 °C

Pretsch                                                19,5 °C

Köln-Weiß                                           19,3 °C

Bismark                                               19,1 °C

Darmstadt                                            18,9 °C

Es traten viele Frosttage auf, die Anzahl der Frosttage lag zwischen 24 Tagen in Mitterdarching und 5 in Köln-Weiß.

 

Es traten nur vereinzelt Eistage auf, Zenting-Daxstein kam auf 4 Eistage, 21 Stationen hatten keinen Eistag zu vermelden.

Am tiefsten sank das Quecksilber in

Mitterdarching                                       - 14,1 °C

Olbernhau                                            -   8,2 °C

Zenting-Daxstein                                   -   8,1 °C

Lichterfelde                                          -   6,6 °C

Großerkmannsdorf                                -   6,4 °C

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 23. registriert.

Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Mitterdarching registrierte hier 27 Tage. Salzwedel meldete lediglich 9 Tage.

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Mitterdarching - 17,0 Grad Celsius am 01.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 78 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching               80,1 mm

München-Harthof           50,8 mm

Olbernhau                     49,6 mm

Neumünster                  48,2 mm

Zenting-Daxstein           43,9 mm          

registriert werden.

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Salzwedel                      6,2 mm

Eisleben                          9,2 mm

Mühlanger                     9,4 mm

Jüdenberg                     13,7 mm

Wittenberg und

Hohenwulsch je             14,6 mm

 

In der prozentualen Bilanz führten

München-Harthof           112,5 %

Großerkmannsdorf        104,6 %

Neumünster                  99,4 %

Mitterdarching                99,0 %

Pretsch                         88,5 %

die Rangliste an.

In Salzwedel fielen hingegen nur 11,0 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 14 in Großerkmannsdorf sowie Tagen in Salzwedel.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 29,8 mm am 02.02.. messen.

An bis zu 28 Tagen (Mitterdarching, Zenting-Daxstein) lag an den Stationen eine Schneedecke. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen

Zenting-Daxstein                       98 cm

Mitterdarching                           68 cm

Olbernhau                                37 cm

München-Harthof                       21 cm

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 04. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen

Mitterdarching                          48 cm

Zenting-Daxstein                       37 cm

München-Harthof                       26 cm

Olbernhau                                23 cm

registriert werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Bismark                                   137 Stunden

Salzwedel                                128 Stunden

Köln-Weiß                                127 Stunden

Baruth                                      126 Stunden

Am wenigsten schien die Sonne in

Jessen                         60,3 Stunden

Neuenhagen                 96,7 Stunden

Neumünster                  104,8 Stunden

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Olbernhau   200,6 % bis Jessen mit 113,5 %, wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen.

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 4, trübe Tage dagegen 10.

Die höchste Windspitze konnte die Station Berlin-Rahnsdorf mit 23,7 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jessen mit 12 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jessen mit 4 Tagen.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1021,7 hPa aufzuweisen.

Gewittertage wurden an keiner Station registriert.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek