Wetterablauf der Regionalstationen im Mai 2018

 
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Der Juni 2018 war im Mittel der Regionalstationen mit 1,0 bis 3,7 Kelvin Abweichung zu warm, mit 6 bis 133 Prozent zu trocken und mit 88 bis 118 Prozent sonnenscheinnormal.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Bismark (20,0), Berlin-Rahnsdorf (19,9), Pretsch (19,8) und Jessen (19,8) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Olbernhau (16,3), Mitterdarching (16,7), Salzwedel (17,0) und Neumünster (17,7) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen. So hatten Bismark (3,7), Jessen (3,4), Berlin-Rahnsdorf (3,4) und Pretsch (3,2) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 9. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (38,3), Pretsch (38,0), Salzwedel (36,2) und Bismark (34,0). Es traten viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 12, die wenigsten die Station Olbernhau mit 0. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 24 in Pretsch und 8 in Olbernhau. Am tiefsten sank das Quecksilber in Darmstadt (4,8), Olbernhau (6,0), Lichterfelde (6,3) und Mitterdarching (6,8). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 22. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Lichterfelde 3,0 Grad Celsius am 30.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 67 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Ausgenommen Südbrandenburg und Mitteldeutschland mit sehr hoher Trockenheit. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Olbernhau (96,8), Köln-Weiß (73,3) und Mitterdarching (61,9) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Pretsch (3,7), Mühlanger (4,9), Wittenberg (6,9) und Annaburg (7,4) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Berlin-Friedrichshagen (110,0), Olbernhau (108,8), Berlin-Rahnsdorf (86,0) und Köln-Weiß (83,6) die Rangliste an. In Pretsch fielen hingegen nur 6 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 13 in Olbernhau und 2 in Pretsch. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Zenting-Daxstein mit 53,3 am 12.06. messen.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Darmstadt (245,8), Lichterfelde (240,4), Bismark (233,0) und Jänickendorf (232,7). Am wenigsten schien die Sonne in Olbernhau (179,2), Neuenhagen (184,9), Köln-Weiß (198,2) und Wiesenburg (200,8). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Darmstadt (118,2) bis Neuenhagen (87,9), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 3, trübe Tage dagegen 7.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Baruth mit 23,1 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jessen mit 14, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jessen mit 2. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1016,2 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Mitterdarching, wo es an 6 Tagen blitzte und donnerte.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek