Wetterablauf der Regionalstationen im Oktober 2022

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

deutlich zu warm, deutlich zu trocken, sonnenscheinreich

 

Der Oktober 2022 war mit einer Durchschnittstemperatur von 12,5°C um 2,9 K deutlich zu warm, mit einem durchschnittlichen Niederschlag von 74,1 %

Deutlich zu trocken, und mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 138,2 % sonnenscheinreich.

 

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Salzwedel                                 13,8 °C

Köln-Weiß                                13,7 °C

Kleve                                       13,6 °C

Erlensee                                   13,3 °C

Pretzsch und

Annaburg je                              13,0 °C

Kleve                                       16,1 °C

Salzwedel                                 15,3 °C

Köln-Weiß                                15,2 °C

Ahlen                                       15,1 °C

Elz                                           14,3 °C

 

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Lichterfelde                              11,0 °C

Olbernhau                                11,2 °C

Berlin-Friedrichshagen               11,6 °C

Großerkmannsdorf                   11,9 °C

Mühlanger                                12,0 °C

 

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen

Salzwedel                                 4,3 K

Potsdam                                  3,8 K

Wiesenburg                              3,7 K

Pretzsch und

Annaburg je                              3,6 K

           

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 17. des Monats auf.

 

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                 27,7 °C

Eisleben                                   26,6 °C

 

Jänickendorf                            25,7 °C

Annaburg                                 25,5 °C

Pretzsch und

Wittenberg je                            25,4 °C

 

Es traten daher noch vereinzelt Sommertage auf. Die meisten Sommertage registrierte Salzwedel mit 2 Tagen. Vor allem im Nordosten Deutschlands trat verbreitet noch 1 Sommertag auf.

 

Es traten nur wenige Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 2 in Baruth und Berlin-Friedrichshagen, in Lichterfelde, Jänickendorf und Annaburg wurde jeweils 1 Frosttag registriert. Alle anderen Stationen blieben frostfrei.

 

Am tiefsten sank das Quecksilber an folgenden Stationen:

Baruth                                      -2,2 °C

Lichterfelde                              -1,8 °C

Jänickendorf                            -1,5 °C

Pretzsch                                   -1,0 °C

Berlin-Friedrichshagen               -0,8 °C

 

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 12. registriert.

 

Es traten nur wenige Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 6 Tagen in Jänickendorf und Baruth und 0 Tagen an 11 Stationen.

 

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle Lichterfelde -3,9 °C am 12.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 81 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen.

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching               122,4 l/m²

Neumünster                  50,0 l/m²

Elz                               48,2 l/m²

Erlensee                       47,9 l/m²

Neu-Isenburg                44,2 l/m²

registriert werden.

 

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Salzwedel                     13,4 l/m²

Großerkmannsdorf        23,0 l/m²

Berlin-Rahnsdorf           23,9 l/m²

Olbernhau                     24,4 l/m²

Berlin-Friedrichshagen   27,1 l/m²

 

In der prozentualen Bilanz führten

Mitterdarching               137,0 %

Lichterfelde                  115,0 %

Pretzsch                       103,0 %

Jessen                         99,0 %

Jänickendorf                95,0 %

die Rangliste an.

 

In Salzwedel fielen hingegen nur 22 % des Monatssolls.

 

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 26 Tagen in Köln-Weiß und 5 Tagen in Pretzsch.

 

Die höchste Tagesniederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 47,8 mm am 2. des Monats messen.

Im Oktober 2022 lag an keiner Station eine Schneedecke.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Jänickendorf                167,5 Stunden

Wittenberg                    158,1 Stunden

Wiesenburg                  157,0 Stunden

Jessen                         152,5 Stunden

 

Am wenigsten schien die Sonne in

Neuenhagen                 112,4 Stunden

Köln-Weiß                    120,2 Stunden

Neumünster                  126,2 Stunden

Olbernhau                     127,2 Stunden

 

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Jänickendorf          mit 159,5 % bis Köln-Weiß mit 108,1 %, wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen.

 

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 5, trübe Tage hingegen 7.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Baruth mit 18,0 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 1, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Stationen Baruth mit 6 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Baruth mit 6.

 

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1018,7 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Köln-Weiß wo es an 3 Tagen blitzte und donnerte. An weiteren sieben Stationen gab es einen oder zwei Gewittertage.

 

© Marco Ringel, Frank Beranek