Wetterablauf der Regionalstationen im Oktober 2018

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

 

zu warm, viel zu trocken, sonnenscheinreich

 

Wir kommen jetzt zum Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den Oktober 2018.

Der Oktober 2018 war mit einer Abweichung von +1,7 K ebenso wie die Vormonate deutlich zu warm, dabei lag das Temperaturmittel bei 11,0 °C. Mit nur

39,7 % des normalen Niederschlags war er an allen Stationen teilweise extrem trocken. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen im Oktober

144,5 %. Es bestand in weiten Teilen Deutschlands durch ausbleibende Niederschläge weiter teils extreme Trockenheit.

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Köln-Weiß        und      

Salzwedel         je                     12,3 °C

Bismark                                   11,9 °C

Jänickendorf                             11,6 °C

Pretsch und

Darmstaft je                              11,4 °C

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Lichterfelde       und

Mitterdarching je                        9,5 °C

Olbernhau                                 9,8 °C

Berlin-Friedrichshagen               10,0 °C

Baruth                                      10,3 °C

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es wieder nur positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Salzwedel                                2,9 K

Zenting-Daxstein                       2,8 K

Bismark                                   2,7 K

Berlin-Rahnsdorf                       2,2 K

Mitterdarching und

Jänickendorf                             2,1 K

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 13. des Monats auf.

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                28,8 °C

Bismark                                   27,2 °C

Darmstadt                                27,1 °C

Jessen                                     27,0 °C

Ahlen                                       26,9 °C

Es traten noch wenige Sommertage auf, die jedoch alle samt rekordverdächtig waren.

Sechs der meldenden Stationen meldeten 3 Sommertage, an fünf Stationen gab es keinen Sommertag mehr zu verzeichnen.

Es traten nur wenige Frosttage auf. Lichterfelde und Berlin-Friedrichshagen meldeten je 4 Frosttage, an 12 Stationen gab es keinen Frosttag.

Am tiefsten sank das Quecksilber in

Baruth                                      -2,6 °C

Mitterdarching                           -2,3 °C

Olbernhau                                -2,0 °C

Berlin-Friedrichshagen               -1,8 °C

Darmstadt                                   -1,5 °C

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 08. registriert.

Es traten viele Bodenfrosttage auf. Baruth registrierte hier 12 Tage. Vier Station blieben frostfrei.

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Baruth -5,4 Grad Celsius am 08.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 78 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen. Im Allgemeinen setzte sich die seit April anhaltende Dürre fort.

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching                           55,8 mm

Zenting-Daxstein                       42,8 mm

Großerkmannsdorf                    33,6 mm

Olbernhau                                33,2 mm

Neumünster                              31,6 mm

registriert werden.

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Eisleben                                    4,9 mm

Bismark                                    7,2 mm

Köthen                                      9,1 mm

Hohenwulsch                             9,2 mm

Darmstadt                                 9,3 mm

                                  

 

 

In der prozentualen Bilanz führten

Großerkmannsdorf                    74,7 %

Olbernhau                                62,6 %

Mitterdarching                           56,8 %

Lichterfelde und

Mühlanger                                52,0 % 

die Rangliste an.

In Jüdenberg fielen hingegen nur 8 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 16 in Neumünster, sowie 5 Tagen in Salzwedel.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 22,7 mm am 01. messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Salzwedel                     173,0 Stunden

Bismark                        166,0 Stunden

Baruth                          165,3 Stunden

Darmstadt                    160,6 Stunden  

 

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Salzwedel mit 166 % bis Neuenhagen mit 105,5 %, wobei es nur Stationen mit einem Überschuss gab.

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 6, trübe Tage dagegen 8.

Die höchste Windspitze konnte die Station Jänickendorf mit 22,3 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 4, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 12 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es die Station Jessen mit 5 Tagen.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1017,1 hPa aufzuweisen.

Lediglich in Berlin-Friedrichshagen, Berlin-Rahnsdorf und Köln-Weiß gab es je 1 Gewittertag.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek