Wetterablauf der Regionalstationen im März 2021

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

    

zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich


 

Kommen wir wieder zum Witterungsbericht der Regionalwetterstationen für den März 2021.

Der März war mit einer Abweichung von 0,9 K geringfügig zu warm temperiert, dabei lag das Temperaturmittel bei 5,2 °C.

Mit 74,2 % fiel im vergangenen Monat fast überall zu wenig Niederschlag für einen März. Die Sonne schien im Schnitt aller meldenden Stationen überdurchschnittlich mit 117,7 %.

 

Hier nun die Auswertungen:

Zunächst wieder die Stationen mit den höchsten Temperaturmittelwerten:

Köln-Weiß                                             6,8 °C

Darmstadt                                             6,2 °C

Ahlen                                                    6,1 °C

Bismark und

Salzwedel je                                          6,0 °C

 

Die tiefsten Mittelwerte meldeten folgende Stationen:

Mitterdarching                                       2,9 °C

Olbernhau                                             3,1 °C

Großerkmannsdorf                                4,2 °C

Lichterfelde                                           4,3 °C

Jessen                                                  4,5 °C

                       

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen, die deutlichsten Abweichungen konnten folgende Stationen verzeichnen:

Mitterdarching                                       2,8 K

Wiesenburg                                           1,9 K

Pretsch,

Neumünster und

Annaburg je                                          1,6 K

 

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 31. des Monats auf.

 

Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Salzwedel                                             27,2 °C

Ahlen                                                    26,7 °C

Bismark                                                26,5 °C

Jessen und

 

Annaburg je                                          26,1 °C

 

Es traten also vereinzelt erste Sommertage auf. Dabei registrierte Salzwedel 2 Sommertage, 8 Stationen meldeten immerhin 1 Sommertag.

Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 26 in Mitterdarching und 7 in Köln-Weiß.

Es gab dafür nur noch vereinzelte Eistage. 

Mitterdarching meldete deren 2, Olbernhau noch 1 Eistag, alle anderen Stationen gingen in dieser Kategorie leer aus.

 

Am tiefsten sank das Quecksilber an folgenden Stationen

Salzwedel                                 -10,1 °C

Lichterfelde                               - 8,8 °C

Berlin-Friedrichshagen               - 8,6 °C

Baruth                                       - 8,1 °C

Olbernhau                                 - 7,9 °C

 

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 6. registriert.

 

Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Hierbei registrierten Neuenhagen und Elz 28 Bodenfrosttage.   Köln-Weiß kam hingegen nur auf 8 Bodenfrosttage.

 

Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Neuenhagen

- 11,7 Grad am 10.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 75 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen.

Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching                           74,5 mm

Neumünster                               71,8 mm

Ahlen                                        53,4 mm

Köln-Weiß                                 45,4 mm

Kleve                                        42,7 mm          

registriert werden.

 

Die geringsten Mengen meldeten die Stationen

Köthen                                      12,9 mm

Hohenwulsch                             18,6 mm

Jessen                                      18,7 mm

Eisleben                                               18,9 mm

Bismark                                                19,8 mm

 

In der prozentualen Bilanz führten

Neumünster                               125,5 %

Berlin-Rahnsdorf                       110,1 %

Lichterfelde                               100,3 %

Mitterdarching                           98,0 %

Berlin-Freidrichshagen               95,0 %

die Rangliste an.

 

In Salzwedel fielen hingegen nur 37 Prozent des Monatssolls.

Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 18 Tagen in Wiesenburg und Angermünde, sowie lediglich 7 Tagen in Salzwedel.

Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neumünster mit 29,6 mm am 11. des Monats messen.

 

In Olbernhau (6) und Mitterdarching (11) lag an mindestens einem Tag des Monats März eine Schneedecke größer gleich 1 cm.

Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen

Olbernhau                                 8 cm

Mitterdarching                           6 cm

 

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 01. auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen

Olbernhau                                 15 cm

Mitterdarching                           10 cm

gemessen werden.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Köln-Weiß                                 156,2 Stunden

Jänickendorf                             155,9 Stunden

Baruth                                       154,4 Stunden

Darmstadt                                 148,4 Stunden

 

Am wenigsten schien die Sonne in

Neuenhagen                              112,1 Stunden

Neumünster                               118,9 Stunden

Wittenberg                                124,9 Stunden

Wiesenburg                               128,3 Stunden

 

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Köln-Weiß 138,6 % bis Olbernhau mit 103,8 %, wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen.

 

Heitere Tage gab es im Durchschnitt 3, trübe Tage dagegen 12.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station   Wittenberg mit 20,8 m/s messen.

Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 4, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 1.

Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit mit 11 Tagen, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jänickendorf mit 3 Tagen.

Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1019,6 hPa aufzuweisen.

 

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Ahlen, dort gab es 4 Gewittertage zu verzeichnen.

 

© Marco Ringell, Frank Beranek