Wetterablauf der Regionalstationen im August 2018

 

zu warm, zu trocken, sonnenscheinreich

 

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

 

 

Der August 2018 war im Mittel der Regionalstationen mit 2,4 bis 5,1 Kelvin Abweichung deutlich zu warm, mit 6 bis 83 Prozent in Folge viel zu trocken und mit 93 bis 253 Prozent sonnenscheinreich.

 

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Jessen (22,9), Bismark (22,2), Berlin-Rahnsdorf (22,1) und Salzwedel (22,0) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Neumünster (18,7), Mitterdarching (19,2), Olbernhau (19,3) und Lichterfelde (20,1) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen. So hatten Jessen (5,1), Berlin-Rahnsdorf (4,8), Bismark (4,7) und Annaburg (4,1) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 8. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Jessen (42,3), Salzwedel (39,3), Pretsch (39,0) und Ahlen (37,4). Es traten außergewöhnlich viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Jessen mit 23, die wenigsten die Station Neumünster mit 2. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 27 in Jessen und 12 in Neumünster. Am tiefsten sank das Quecksilber in Mitterdarching (4,4), Darmstadt (4,7), Olbernhau (5,7) und Lichterfelde (5,8). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 26. registriert. Es traten keine Bodenfrosttage auf. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Mitterdarching 2,3 Grad Celsius am 26.

 

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 64 Prozent.

 

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht ausgeglichen aber sehr gering. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Mitterdarching (120,0), Neumünster (61,2), Bismark (55,3) und Köln-Weiß (39,0) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Köthen (5,8), Berlin-Rahnsdorf (6,6) und Pretsch (6,9) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Neumünster (83,2), Mitterdarching (79,5), Köln-Weiß (59,2) und Mühlanger (48,8) die Rangliste an. In Köthen fielen hingegen nur 9 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 15 in Neumünster und 4 in Neuenhagen. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 30,3 am 31.08. messen.

 

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Jänickendorf (286,8), Baruth (281,8), Bismark (276,0) und Lichterfelde (262,8). Am wenigsten schien die Sonne in Neumünster (194,8), Neuenhagen (204,4), Olbernhau (233) und Köln-Weiß (240,3). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Darmstadt (252,8) bis Neuenhagen (92,6), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 6, trübe Tage dagegen 4.

 

Die höchste Windspitze konnte die Station Darmstadt mit 24,1 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 3, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jessen mit 18, bei den stürmischen Tagen war es auch die Station Jessen mit 2. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1015,9 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Mitterdarching, wo es an 7 Tagen blitzte und donnerte.

 

© Marco Ringel und Frank Beranek