Wetterablauf der Regionalstationen im August 2020

 
Zu den Monatsberichten und Diagrammen der Stationen

    

zu warm, niederschlagsnormal bis auf den Süden- und sonnenscheinnormal

 

Der August 2020 war im Mittel der Regionalstationen mit -0,8 bis 4,3 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 51 bis 156 Prozent niederschlagsnormal und mit 89 bis 144 Prozent sonnenscheinnormal.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen         

Köln-Weiß (22,0),

Annaburg (21,7),

Darmstadt (21,7) und

Berlin-Rahnsdorf (21,6°C)

die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen

Bismark (16,7),

Mitterdarching (18,0),

Olbernhau (18,6) und

Lichterfelde (19,8) gemessen.

Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es überwiegend positive Abweichungen. So hatten

Berlin-Rahnsdorf (4,3),

Annaburg (4,1),

Darmstadt (3,9) und

Pretzsch (3,9K)

die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen.

Die Höchstwerte traten vorwiegend am 9. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen

Jessen (39,7),

Salzwedel (38,1),

Pretzsch (37,7) und

Jänickendorf (37,6).

Es traten außergewöhnlich viele heiße Tage auf. Die meisten heißen Tage hatte die Station Salzwedel mit 18, die wenigsten die Station Mitterdarching mit 2. Es traten außergewöhnlich viele Sommertage auf. Die Anzahl der Sommertage lag zwischen 24 in Salzwedel und 16 in Olbernhau. Am tiefsten sank das Quecksilber

in Jänickendorf (6,1),

Lichterfelde (6,2),

Baruth (6,4) und

Olbernhau (6,8).

Im Mittel wurde der kälteste Tag am 5. registriert. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Baruth 4,3 Grad Celsius am 5.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 68 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung hatte ein äußert ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle. In den Alpen kam es zu sehr intensiven Niederschlägen Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen

Mitterdarching (235,8),

Olbernhau (110,3),

Großerkmannsdorf (109,2) und

Ahlen (100,4)

gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen

Angermünde (33,9),

Neuenhagen (35,3),

Hohenwulsch (36,4) und

Eisleben (38,6)

registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten

Mitterdarching (156,3),

Ahlen (145,5),

Großerkmannsdorf (143,7) und

Köln-Weiß (134,7)

die Rangliste an. In Salzwedel fielen hingegen nur 51 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 17 in Jessen und 8 in Salzwedel. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Mitterdarching mit 101,3 am 03.08. messen.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in

Bismark (273,0),

Neumünster (243,6),

Angermünde (237,2) und

Jänickendorf (235,1).

Am wenigsten schien die Sonne in

Darmstadt (187,4),

Neuenhagen (196,7),

Köln-Weiß (197,6) und

Olbernhau (209,6).

Prozentual gesehen reichte die Spanne von Bismark (144,0) bis Neuenhagen (89,1), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 7, trübe Tage dagegen 9.

Die höchste Windspitze konnte die Station Wiesenburg mit 21,2 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 2, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Jänickendorf mit 7, bei den stürmischen Tagen war es auch Jänickendorf mit 1. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1013,4 hPa aufzuweisen.

Die meisten Gewittertage registrierte der Beobachter in Ahlen, wo es an 9 Tagen blitzte und donnerte.

 

© Marco Ringel