Wetterablauf der Regionalstationen im Dezember 2020

 
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Der Dezember 2020 war im Mittel der Regionalstationen mit 1,1 bis 3,2 Kelvin Abweichung wärmer als sein Normal, mit 34 bis 165 Prozent zu trocken und mit 39 bis 165 Prozent sonnenscheinnormal.

Bei den monatlichen Temperaturmitteln hatten die Stationen Köln-Weiß (5,7), Ahlen (5,2), Darmstadt (4,5) und Neumünster (4,0) die höchsten Werte aufzuweisen. Die tiefsten Werte wurden an den Stationen Mitterdarching (0,6), Olbernhau (1,8), Berlin-Friedrichshagen (2,4) und Lichterfelde (2,4) gemessen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel gab es nur positive Abweichungen. So hatten Bismark (3,2), Darmstadt (2,9), Berlin-Rahnsdorf (2,8) und Eisleben (2,5) die deutlichsten Abweichungen aufzuweisen. Die Höchstwerte traten vorwiegend am 22. des Monats auf. Die höchsten Maxima registrierten die Stationen Köln-Weiß (15,8), Pretzsch (14,8), Mühlanger (14,6) und Salzwedel (14,5). Trotzdem traten außergewöhnlich viele Frosttage auf. Die Anzahl der Frosttage lag zwischen 27 in Mitterdarching und 2 in Köln-Weiß. Es traten nur wenige Eistage auf. Die Anzahl der Eistage lag zwischen 4 in Olbernhau und 0 in Bismark. Am tiefsten sank das Quecksilber in Mitterdarching (-9,1), Baruth (-6,8), Jänickendorf (-6,4) und Olbernhau (-6,4). Im Mittel wurde der kälteste Tag am 2. registriert. Es traten außergewöhnlich viele Bodenfrosttage auf. Die Anzahl der Bodenfrosttage lag zwischen 28 in Mitterdarching und 4 in Neumünster. Als tiefste Temperatur am Erdboden registrierte die Messstelle in Mitterdarching -10,6 Grad Celsius am 2.

Das Mittel der relativen Luftfeuchtigkeit der Regionalstationen lag bei 89 Prozent.

Die Niederschlagsverteilung war in der Region recht unterschiedlich, besonders der Osten konnte kaum die Hälfte des Solls erreichen. Die höchsten Niederschlagmengen konnten an den Stationen Darmstadt (88,9), Neumünster (80,8), Köln-Weiß (65,5) und Ahlen (45,6) gemessen werden. Die geringsten Mengen konnten an den Stationen Eisleben (17,0), Baruth (18,2), Jessen (19,4) und Mühlanger (21,5) registriert werden. In der prozentualen Bilanz führten Darmstadt (164,6), Neumünster (100,7), Köln-Weiß (85,8) und Köthen (79,0) die Rangliste an. In Baruth fielen hingegen nur 34 Prozent des Monatssolls. Die Anzahl der Tage mit messbarem Niederschlag lag zwischen 26 in Darmstadt und 9 in Olbernhau. Die höchste Niederschlagsmenge konnte die Station Neumünster mit 17,6 am 23.12. messen.

An mindestens einer Station lag an mindestens an einem Tag des Monats Dezember eine Schneedecke von größer gleich 1 cm. Die höchsten Schneedecken registrierten die Stationen Mitterdarching (4), Neumünster (2), Lichterfelde (1) und Olbernhau (1). Die Höchstwerte traten vorwiegend am 29. des Monats auf. Die höchsten Neuschneesummen konnten an den Stationen Mitterdarching (4 cm), Neumünster (2 cm), Lichterfelde (1 cm) und Olbernhau (1 cm) gemessen werden.

Die meisten Sonnenstunden registrierten die Regionalstationen in Salzwedel (64,0), Baruth (62,5), Jänickendorf (59,4) und Wittenberg (53,6). Am wenigsten schien die Sonne in Darmstadt (13,6), Neuenhagen (21,2), Neumünster (24,2) und Lichterfelde (24,7). Prozentual gesehen reichte die Spanne von Baruth (164,5) bis Darmstadt (38,9), wobei die Stationen mit einem Überschuss klar überwogen. Heitere Tage gab es im Durchschnitt 2, trübe Tage dagegen 20.

Die höchste Windspitze konnte die Station Jänickendorf mit 17,2 m/s messen. Das Mittel an Tagen mit Windspitzen über Beaufort 6 (windige Tage) lag bei 2, das Mittel mit Windspitzen über Beaufort 8 (stürmische Tage) lag bei 0. Den Höchstwert bei den windigen Tagen hatte die Station Großerkmannsdorf mit 10. Stürmische Tage sind an den Stationen überhaupt nicht aufgetreten. Der Luftdruck hatte ein Mittel von 1008,5 hPa aufzuweisen. Auch Gewitter wurden im Dezember keine registriert.

Dies ist ein voll automatisch generierter Bericht und wurde nur aus dem Datensatz der Regionalstationen erstellt

 

© Marco Ringel