Am 8.März fand nach 4 Jahren wieder ein Wettertreffen in Köthen statt. Leider fanden sich insgesamt nur vier Wetterfreunde in Köthen ein. Ich freute mich, Achim Kuhn, Marco Ringel und Jens Tischer begrüßen zu dürfen. Gegen 10:00 Uhr konnte der offizielle Teil des Wettertreffens beginnen. 
 
Zu Beginn sprachen wir über die aktuelle Seite des Regionalverbundes und welche Änderungen es in Kürze geben soll. Im Vergleich mit anderen Webseiten waren wir uns schnell einig, dass weder die Seite des Regionalverbundes, noch die Seite einzelner Mitglieder überladen werden. Es sollten nicht zu viele Informationen auf einmal angezeigt werden. Denn ein „normaler“ Besucher, der nicht so tief wie wir im Wettergeschehen involviert ist, kann sonst recht schnell den Überblick verlieren und somit auch die Lust, sich weiter durch das Menü zu klicken. Doch dem Besucher wollen wir ja unser Hobby, die Wetterbeobachtung, nahe bringen. Am Ende soll erkannt werden, dass die Wetterseiten der einzelnen Beobachter, sowie die Regional- Wetterseite zusammengehören.

Seit 4 Jahren messe ich den Niederschlag sowohl  im verzinkten Hellmann als auch im Edelstahlhellmann. Beide Messwerte habe ich über die Monate verglichen und gegenübergestellt. Dankbar bin ich im besonderen Marco, da er mir eine graphische Darstellung der gemessenen Werte erarbeitet hat, an welcher man Unterschiede sehr schnell erkennen kann. Man mag es kaum glauben, aber von Mai 2004 bis Februar 2008 unterschieden sich die Summen mit 2159 mm im verzinktem und 2151 mm im Edelstahlhellmann gerade um 9 mm. Und das über 4 Jahre. Diese Messungen werde ich weiterhin parallel durchführen und in ein paar Jahren noch einmal vergleichen.
 
Das Mittagessen war im „Schwarzen Roß“ in der Stadt bestellt. Es war reichlich und sehr schmackhaft. Im Anschluss begaben wir uns auf eine kleine Stadtführung. Interesse fand eine sich auf dem Köthener Holzmarkt befindende Wetterstation. Seit etwa 100 Jahren steht diese mit einzelnen Unterbrechungen hier. Einige Glasinstrumente, wie ein Sturmglas oder ein Goethebarometer weckten dabei unser besonderes Interesse. Ein stattfindender Flohmarkt stellte zusätzlich eine Bereicherung unseres Rundganges dar.

Wieder zu Hause angekommen, berichtete Achim über mittlere und Standardabweichungen über seine langjährige Wittenbergreihe. Wie extrem zu warm nun die in den letzten Jahren gemessenen mittleren Monatswerte auch sind, vermögen wir von regional-wetter.de nicht zu sagen, wir können nur feststellen, dass einige Temperaturen im Vergleich zu früheren Mittelwerten steigen. Auch sind wir keine Experten und Spezialisten in Sachen Wetter, wir sehen einfach nur etwas genauer zum Himmel, wenn sich da oben etwas tut. Und über diese Dinge reden wir dann bei unseren Wettertreffen.
 
Wie dann auch zum Kaffee. Nach dem Kaffeetrinken besichtigten wir noch die Station im Garten und so nach und nach zogen meine Gäste wieder ab in Richtung Heimat. 
 
Als Ausrichter hat mir das Wettertreffen sehr gut gefallen und meinen Gästen hoffentlich auch. Für weitere Treffen würde ich mir wünschen, dass wer nicht kommen kann oder will, doch wenigstes absagen möge, damit ich diesen Tag gut planen kann, auf das dieser Tag für meine Besucher zu einem kleinen Erlebnis wird.
In diesem Sinne

 

Euer Wetterfrosch Olaf Peters

 

25. Regionaltreffen 08. März 2008 in Köthen

 

1. Protokoll

Es trafen sich an diesem Frauentag nur 4 Wetterfrösche in Köthen, nicht aber weil einem die Frauen nicht weggelassen haben, sondern vielmehr aus Krankheits- oder Zeit- und Termingründen. Marco Ringel,  Achim Kuhn, Jens Tischer und unser Gastgeber Olaf Peters trafen sich also gegen 10:00 Uhr an der Klimastation Köthen.
 
Als erstes Thema stand der 10-jährige Vergleich der Niederschlagsmengen des Hellmanns aus Edelstahl und dem verzinkten Hellmann an. Seit April 2004 wird zusätzlich für den DWD im Edelstahlbehälter und parallel dazu noch im verzinkten Hellmann gemessen, um die „alte“ Messreihe  fortführen zu können. Seit der AMDA-Installierung gibt es auch noch Werte vom Pluvio-Ott, der aufs Hundertstel misst. Erstaunlicher weise korrelieren der verzinkte und der Edelstahlhellmann recht gut miteinander, nur der neue Pluvio-Ott hat bisher die höchsten Abweichungen zum Mittelwert. Auch wenn es im Jahr nur 10 mm sind, ist dies fast nicht erklärbar, dass der Pluvio-Ott eine Summenmessung und keine Messunsicherheiten wie beim Ausleeren der Hellmänner hat. Dieses Phänomen wird weiter verfolgt.
Danach ging es noch mal um die klimatologische Bewertung der Monatsdaten für Wittenberg sowie um das Thema „die mittlere Abweichung und Standardabweichung“. Dabei wurde geklärt, dass z.B. ein Sommermonat eine höhere Amplitude als ein Wintermonat hat und damit noch als „Normal“ gilt. So könnte also eine Abweichung von 0,8 K im Sommer noch als Normal gelten, im Winter hingegen schon als „zu warm“ auftauchen. Die Standardabweichung kann in Excel ohne Probleme berechnet werden und hilft dabei, Abweichungen besser zu interpretieren, um von einem „kühler als Normal“ nicht gleich auf ein „zu kalt“ zu kommen. 
 Nach diesen beiden Themen ging es in die Stadt in ein kleines gemütliches Restaurant zum Mittagessen, gefolgt vom Besuch der „Wetterstation“ auf dem Markt. In einer Glasvitrine sind ein paar Registriergeräte ausgestellt, sie laufen auch, gingen aber leider nicht sehr korrekt. Auch Olafs Monatsauswertung findet hier seinen Platz. Anschließend folgte ein kleiner Stadtrundgang, bevor es zurück an die Station ging. 


Auf dem Messfeld erläutert uns Olaf noch die neuen Komponenten der AMDA III, der automatischen Wetterstation, die er vom DWD im Rahmen einer ehrenamtlichen Klimastation betreut.


In gemütlicher Runde bei einem Kaffee wurde anschließend noch über unsere Homepagegestaltung im Rahmen von regional-wetter diskutiert. Um eine bessere Übersichtlichkeit der Angebote zu erhalten, sollen die Webseiten vereinheitlicht werden, Begriffe in der Hauptlinkseite eindeutiger werden. Auf den Stationsseiten sollen mehr Direktlinks zu regional-wetter gesetzt werden, um gemeinsame Angebote nutzen zu können, die nur noch zentral betreut werden sollen. Insgesamt sollen so mehr aber auch gleiche Angebote überall wieder zu finden sein bei gleichzeitiger Arbeitseinsparung. Ansonsten sind unsere Angebote nicht mehr zu halten, bzw. werden unattraktiv. Die Umgestaltung geschieht stationsweise, am Beispiel von Olbernhau, Kamenz und Jänickendorf ist dies schon geschehen. Es folgen die anderen bis zum Sommer in der Rangfolge der Webzugriffe. Insgesamt können damit die Besucherzahlen um ca. 255 gesteigert werden. Inhaltstechnisch müssen die Angebote aktuell gehalten werden. Tageswerte also täglich, Monatstabellen jeden Monat usw. ansonsten müssen diese Angebote gelöscht oder modifiziert werden. Einheitliches Layout soll erzielt werden, vor allem bei der Hauptnavigationsleiste, hintergründe und Schaltflächen werden nur in besonderen Fällen angepasst.


Pünktlich um 18 Uhr waren wir mit unseren Themen durch. Ein interessanter Tag ging damit zu Ende.

Marco Ringel

 

2. Protokoll

 
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