16. Regionaltreffen am 06./07. September 2003 in Jessen

 

Herzlich willkommen hieß uns Ingo Hanke am 6. September auf dem Weingut Hanke zum 17. Regionaltreffen der Wetterfreunde. Dieses mal waren wir wieder 6 Teilnehmer: Marco Ringel, Olaf Peters, Christian Siemianowski, Achim Kuhn, Jens Tischer, Volker Kunz und natürlich Ingo Hanke.

 

Bis um 10:30 waren alle vor Ort. Vorher ab 8 Uhr installierte Marco Ringel schon mal die neue Wettersoftware für Ingo, mit der ab sofort die Datenverarbeitung abgewickelt werden soll. Ingo wurde schon mal kurz eingewiesen. Denn bis zum nächsten Tag musste er die Funktionen beherrschen. So wurden auch gleich die ersten 6 Tage des Septembers nachgeneriert. Dabei ließen sich die Funktionen am besten erklären.

 

Seit drei Monaten läuft die Testphase der AMDA III in Köthen. Olaf Peters, der die Station im Rahmen einer Klimastation des DWD betreut, stellte uns die Arbeit damit ein wenig vor. Dazu hatte er uns das Eingabeterminal mitgebracht, an dem er seine täglichen Augenbeobachtungen einzugeben hat. Das Terminal funktioniert aber nur innerhalb von 400 Metern um die Station, da es ähnlich wie ein schnurloses Telefon von der Basisstation abhängig ist. Diese ist mit im Schaltschrank der AMDA auf dem Messfeld integriert. Ansonsten hat er keinen direkten Zugriff auf die gewonnenen Messdaten. Nur einzelne Termine und Momentanwerte sind für ihn ersichtlich. Monatsaufstellungen bekommt der Beobachter damit nicht mehr zu sehen. Ein echter Nachteil dieses neuen Systems, das jeden Hobbymeteorologen verschreckt.

 

Vor dem Mittag wurde auch ausgehend von Jens Tischer nochmal über die Vor- und Nachteile der Feger  III-Station gesprochen. Knackpunkt sind dabei die Stufen bei den Analogkanälen aufgrund der höheren 24 Bit Auflösung. Diese waren bei der II-er Station mit 10 Bit Auflösung nicht vorhanden. Er überlegt sich den Umstieg auf die II-er Station, da die Vorgängerstation nicht mehr angeboten wird. Zumindest war er von der Jessener Station positiv überrascht, da sie eine sehr gute Laufruhe besitzt. Es soll nochmal mit Feger Kontakt aufgenommen werden, um an dem Problem zu arbeiten.

 

Nach dem Mittagessen stand die Besichtigung des Weingutes und des Weinberges an, wo die Station später installiert werden soll. Zur Zeit ist sie noch „provisorisch“ aufgebaut. Es ging also 1,5 km durch Obst- und Weinhänge rauf zum Gorrenberg, wo sie mal stehen soll. Von dort hat man einen weiten Blick auf das Elbtal und die Höhen der Dübener Heide. Anschließend ging es zur Weinprobe in den Weinkeller. Nachdem wir von Ingo Hanke über die  Verarbeitung und Lagerung des Weines informieren ließen, dürften wir die Weine der letzten Jahre verkosten. Auf dem Rückweg wurde dann noch frisches Obst und Wein verkostet. Auch dieser schmecke in diesem besonderen Weinjahr hervorragend.

 

Danach mussten sich leider schon einige verabschieden. Zu dritt bestritten wir dann noch einen Grillabend, natürlich mit Jessener Wein vom  nördlichsten Weingut Deutschlands. Da das Wetter perfekt mitspielte, konnten wir den Abend lange genießen. Nach einer geruhsamen Nacht und einem guten Frühstück traten die letzten beiden die Heimreise an.

Um auch beim nächsten Treffen wieder viele begrüßen zu können, hier schon der Hinweis darauf. Es wird am 8. November in Neuenhagen stattfinden. Themen sind noch nicht geplant. Deshalb werden die Teilnehmer aufgefordert, Themen beizusteuern. Eines ist aber schon in Planung. Und zwar die Erläuterung von Programmieralgorytmen in der Wetterauswertesoftware.


Marco Ringel

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